Ebenau liegt etwa 1 Kilometer nordöstlich von Creuzburg am linken Ufer der Werra im Bereich des Durchbruchtales der Werra zwischen Creuzburg und Mihla. Die Ebenauer Klippen und die Nordmannsteine umrahmen den Ort, die Höfe des Ortes sind Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 195 m ü. NN.[2]

Geschichte

Ebenau wurde 1378 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Wie alle im Mittelalter entlang der Werra zwischen Creuzburg und Mihla entstandenen Kleinsiedlungen und Höfe war Ebenau nach Creuzburg eingepfarrt und befand sich im Besitz des Creuzburger Nonnenklosters St. Jakob. Nach der Säkularisation erwarben Creuzburger Adelige, Patrizier und andere vermögende Personen diese Güter. Der Ort gehörte zum Amt Creuzburg im Herzogtum Sachsen-Eisenach, später Sachsen-Weimar-Eisenach.

1879 hatte der Ort sechs Wohnhäuser mit 33 Einwohnern.[4] Auf Grund einer Verwaltungsreform wurden 1922 die Siedlungen Ebenau, Buchenau, Eschenborn, Mihlberg und Hahnroda nach Creuzburg eingemeindet. Bereits 1925 wurde dies in Teilen rückgängig gemacht und Buchenau zu einer eigenständigen Gemeinde aufgewertet, deren Ortsteil Ebenau wurde. 1962 wurden Ebenau, Eschenborn und Mihlberg nach Creuzburg umgemeindet; die Siedlungen Eschenborn und Mihlberg wurden kurz darauf aufgegeben.

Quelle Text: Wikipedia
Fotos: Peter Baum

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