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Stadtrat des Amtes Creuzburg tagte erstmals nach der Sommerpause

Nach gut fünf Wochen Pause aufgrund der Sommerferien trat der Stadtrat erstmals Anfang September zusammen.

Zu Beginn der Tagung bat Bürgermeister Rainer Lämmerhirt die Anwesenden um eine Trauerminute zu Ehren von Creuzburgs Ehrenbürger Dr. Andreas Creuzburg, der am 6. August verstorben war.

Es folgte die Berufung von Herrn Jörg Ruppert zum Stadtrat durch den Bürgermeister. Er tritt die Nachfolge von Bernd Burkhardt an, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niedergelegt hatte.

Im Bericht ging der Bürgermeister dann auf aktuelle Entwicklungen der letzten Wochen ein. Eine breite Vielfalt des baulichen, gesellschaftlichen und politischen Lebens im Amt Creuzburg mit den einzelnen Ortsteilen wurde dargestellt, ergänzt durch die Berichte der drei Ortsteilbürgermeister.

Auf der Tagesordnung standen dann viele Beschlüsse.

Zuerst ging es in einem Grundsatzbeschluss über die Weiterentwicklung der Creuzbuger Kita „Wichtelburg“ im Rahmen des laufenden Betriebsgenehmigungsverfahrens. Hier soll, so der Beschlussinhalt, erwirkt werden die Einrichtung zukünftig in eine selbständige Kinderkrippe und eine gemischte Einrichtung Kindergarten, Kinder U3 zu trennen. Dadurch könnte der jetzige Erzieherstamm erhalten werden und es müsste keine neue Leitungsstelle mit Hochschulabschluss geschaffen werden.

Mit der Umsetzung dieses Beschlusses kommt eine Menge Arbeit auf den Träger, die Johanniter-Unfallhilfe zu. Zunächst muss die Veränderung mit dem Land, welches das Betriebsgenehmigungsverfahren führt, abgestimmt werden. Eltern sind zu informieren, neue Verträge zu erarbeiten und viele Dinge auf den Weg zu bringen. Noch nicht sicher ist daher, ab wann die neue Regelung greifen kann.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kita beschloss der Stadtrat eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 50. 000€. Zusammen mit den im Haushalt bereits eingestellten Finanzmittel sollen damit Veränderungen im Toilettenbereich vorgenommen werden und die Außenanlagen der Kita modern und den Sicherheitsanforderungen entsprechend durch eine Fachfirma gestaltet werden. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde hierzu dann ein Vergabebeschluss gefasst.

As weiterer Scherpunkt des Abends standen Beschlüsse zur Fortschreibung der Rahmenplanung für die Stadtkernsanierung in den beiden Sanierungsgebieten Creuzburg und Mihla an. Planerin Ines Klinke stellte die Inhalte der Fortschreibung, die im Vorfeld in vier Sitzungen des Sanierungsbeirates diskutiert wurden, vor. Bis 2032 kann damit die Stadtkernsanierung fortgesetzt werden, fließen auch weitere Fördermittel von Bund und Land. Klar umrissene Sanierungsziele für diese Jahre sind jetzt vorgegeben und bedeuten den Rahmen für die nächsten Jahre.

Weitere Beschlüsse im öffentlichen Teil betrafen Bauvorhaben und Bauvoranfragen sowie Beschlüsse und Infos zu zusätzlichen Ausgaben.

Hingewiesen wurde auf die nächsten anstehenden Termine.

Neben den Sitzungen von Bau –und Hauptausschuss und des Stadtrates ist im Oktober für den Ortsteil Creuzburg eine Einwohnerversammlung geplant, bei der es u.a. um die Vorstellung des Neugestaltungskonzeptes für den Friedhof gehen soll. Im Ortsteil Scherbda findet demnächst eine Sitzung des Erneuerungsbeirates statt, auf der es um den Umbau der alten Schule und ebenfalls um die Umgestaltung des Friedhofes gehen soll. Für den Bau des Multifunktionalhauses in Scherbda ist inzwischen ein Fördermittelbescheid für den 1. Bauabschnitt mit einer Förderquote von 75 Prozent eingegangen.

Im nichtöffentlichen Teil der Versammlung wurden mehrere Vergabebeschlüsse für Bauleistungen gefasst.

Diese betrafen vor allem die Instandsetzung von Forstwegen, so den Mihlaer Talweg und einen Weg oberhalb Freitagszellas. Durch den vermehrten Holzeinschlag im Zusammenhang mit der Schadholzbekämpfung waren die meisten Forstwege schwer geschädigt worden.

Fördermittelanträge für weitere Wege im Forst Creuzburg und im Forst Mihla wurden erneut gestellt, nachdem sie für das Haushaltsjahr 2022 abgelehnt worden waren. Saniert wird dagegen noch in diesem Jahr der Mihlaer Hörschelbornweg. Hier wurde ein Antrag eines privaten Waldbesitzers positiv beschieden und Forstbetriebsgemeinschaft und Gemeinde beteiligen sich an den Kosten.

Vergeben wurden auch Maßnahmen zur Wiederaufforstung und des dazu nötigen Forstschutzes.

-Amt Creuzburg-

 

 

 

 

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