Stadt informierte zur Einwohnerversammlung über Konzept zur Friedhofumgestaltung in Creuzburg

Die Stadt Amt Creuzburg hatte die Einwohnerschaft zur Einwohnerversammlung in den Saal des “Klostergartens” nach Creuzburg eingeladen.

Bürgermeister Lämmerhirt begrüßte die Teilnehmer und stellte die Gäste, Planerin Frau Ines Andraczek und Frau Ulrike Reichardt die Leiterin der Bauabteilung der VG, vor. Mit im Präsidium der Versammlung auch Ortsteilbürgermeister Ronny Schwanz.

Im ersten Teil der Versammlung ging Rainer Lämmerhirt auf die aktuelle Situation und die Folgen für die Kommunen ein. Lieferengpässe, enorme Preiserhöhungen, Energiepreise, große Unsicherheit träfen nicht nur jeden Bürger, sondern auch die Kommunen. Es sei daher recht schwierig, einen Haushalt für das kommende Jahr aufzustellen, da es zu viele unplanbare Entwicklungen gäbe. Trotzdem werde man anstreben, im Dezember einen Haushalt zu verabschieden, um handlungsfähig zu bleiben.


Blick in die Versammlungsrunde.


Frau Andraczek bei ihrem engagierten Vortrag.

Der Bürgermeister erläuterte dann gemeinsam mit Ronny Schwanz die für das nächste Jahr vorgesehenen Bauvorhaben. Schwerpunkt stellt hier der Beginn des Umbaus der Praetoriusschule zum Verwaltungssitz dar. Weiterhin würde in den Ausbau des Wohnblocks Bahnhofstraße 45a investiert und die Planungen für die Neugestaltung der Treppenanlagen an der Gottesackerkirche vorangebracht. Man gehe weiter davon aus, dass der notwendige Anbau am Feuerwehrgerätehaus 2023 umgesetzt werden kann.

Ortsteilbürgermeister Ronny Schwanz konkretisierte verschiedene Maßnahmen und ging auf weitere Vorhaben im Ortsteil Creuzburg ein.

Danach begann der Vortrag von Ines Andraczek. In überzeugender Weise warb sie für das von ihr in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und der Kirchgemeinde ausgearbeitete Konzept, betonte aber, dass dies gern diskutiert und verändert werden könne.

Sie ging aus von den Besonderheiten des Creuzburger Friedhofes, die Lage am Rande der Stadt, schon beinahe in der Natur, den interessanten Baumbestand, die vorhandene Wegestruktur und die Historie des Friedhofes.

Daraus entwickelte sie die möglichen Vorstellungen einer Neugestaltung: Barrierefreie Wege, einheimische Bäume und Gehölze, neue und auch moderne Grabfeldformen, Umgestaltung des Platzes vor der Trauerhalle.

Viele der Gedanken sind der Umgestaltung des Mihlaer Friedhofes entlehnt, aber gerade dort haben sich neue und alternative Grabformen bestens bewährt.

Der Vortrag wurde von vielen Fotos und Folien anschaulich dargebracht und erhielt letztlich in der nachfolgenden Diskussion viel Zustimmung. Ein Thema, welches zukünftig stärker betrachtet werden soll, ist die Frage der Neugestaltung der Trauerhalle.

Die Umgestaltung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen, ein erster wird nun dem Stadtrat zugeleitet, der darüber entscheiden soll. Gern nimmt Frau Andrazcek weitere Hinweise und Anregungen in die ständige Fortschreibung des Konzeptes auf.

 

-Stadt Amt Creuzburg-

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