Sandra Blume las in der Mihlaer „Goldenen Aue“

Das Bürgerhaus in der „Goldenen Aue“ war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein neugieriges und erwartungsvolles Publikum aus Mihla und den benachbarten Orten war der Einladung des Fördervereins der Bibliothek zur Buchlesung gefolgt.

Sie wurden nicht enttäuscht. Gut zwei Stunden berichtete Sandra Blume, Mitarbeiterin der Verwaltung des Landkreises und freie Künstlerin, über ihre Erlebnisse mit und um die Werra. In Coronazeiten hatte sie sich auf den Weg gemacht, den Fluss im Bereich des Wartburgkreises zu erwandern und zu befahren.

Unzählige kleine Geschichten und Begegnungen entstanden so. Ihre poetische, ausdrucksstarke und gefühlvolle Schreibweise paarte sich mit dem gekonnten Vortrag, so dass die Zuhörer regelrecht gebannt wurden. Jeder Teilnehmer konnte zudem seine eigenen Erfahrungen mit der Werra für sich einbringen.

Eingeleitet und an passenden Stellen zwischen den einzelnen Kapiteln unterstützt wurde die Lesung durch Musikstücke der Gruppe „Spätlese“. Ines Andraczek und Ehemann Jörg hatten sich dazu Verstärkung von zwei befreundeten Musikerinnen geholt. Neben den einzelnen Musikstücken, die die durch die Lesung erreichte Stimmung weiter verstärkten, war auch das Vorstellen der einzelnen meist historischen Musikinstrumente ein Genuss.

Sandra Blume arbeitete sich von Immelborn an die Werra abwärts, über die Meander bei der Brandenburg bis Creuzburg, um dann schließlich, natürlich von den Zuhörern erwartet, Mihla, Ebenshausen und Frankenroda zu erreichen.

Romantische und stimmungsvolle sprachliche Bilder, gepaart mit historischem Wissen, so zum Schiffverkehr und der Eisenbahn im Werratal, ließen diesen Abend zu einem regelrechten Genuss werden. Dies war auch die Meinung bei vielen der Gäste.

Dazu trug auch die von den Helfern des Bibliotheksvereins durchgeführte Dekoration des Vortragsraumes ebenso bei wie die Möglichkeit, sich bei Wein und Fettbroten zu entspannen.

Ein gelungener Abend, Danke an Frau Blume, die Gruppe „Spätlese“ und alle Mitstreiter des Bibliovereins!

 


Ein Blick in die Runde der Zuhörer.

-Ortschronist Mihla-

 

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