Pfingstturnier 2023, das anknüpfen an frühere Feste gut gelungen

Das diesjährige Pfingstturnier des Mihlaer Reit- und Fahrvereins stand von Anfang an unter einem guten Stern.

Die Vorbereitungen waren erfolgreich abgelaufen, nun standen über 30 Wettbewerbe, darunter mehrere Spring- und Dressurprüfungen, Geländefahren mit Vierspänner-Ponys, Zweispänner-Pferden und dem Höhepunkt, den Vierspänner-Pferden auf dem Programm. Aber auch für den Nachwuchs gab es Wettbewerbe im Führzügelhalten.

Neben den Springprüfungen der Klasse M mit anschließendem Stechen erwarte das sachkundige Publikum als weiteren Höhepunkt am Sonntagnachmittag das Hindernisfahren der Vierspänner-Pony und Vierspänner-Pferde auf dem Turnierplatz.

Bei herrlichstem Frühsommerwetter fanden sich auch eine Menge Zuschauer an den verschiedenen Wettkampfstellen ein. Besonders gut besucht war der Sonntag.

Die Kampfrichter um den erfahrenen und in Mihla gut bekannten Erlfried Henning hatten viel zu tun.

Parkurchef Matthias Gentzel hatte für die Wettbewerbe im Springreiten auch in diesem Jahr einen ansprechenden Plan umgesetzt, ebenso Michael Gebhardt, der die Wettkampfstrecke für die Fahrdisziplinen festlegte. Die Gesamtleitung des Turniers lag in den Händen des Mihlaer Vereinsvorsitzenden Hans-Christian Duscha.


Sportliche Höhepunkte gab es an den drei Wettkampftagen am laufenden Band. Dazu konnte man immer wieder die Einheit von Reiter und Pferd beobachten.

Es gab eine Menge guter Leistungen zu beobachten, ob bei den Springprüfungen, bei der Dressur, die immer mehr Zuschauer anlockt, bei den Wettkämpfen der Gespanne oder spannenden Geländefahrten.

Allerdings begann das Reitfest gleich am Freitagabend mit einem großen Schreck. Ein Reiter aus der gastgebenden Mihlaer Mannschaft erlitt einen Reitunfall und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Verletzungen erwiesen sich als nicht so schlimm wie befürchtet. Es zeigte sich, wie wichtig die medizinische Absicherung der Veranstaltung ist. Seit vielen Jahren leistet dies der Rettungsdienst des ASB, vielen Dank an die Kameraden. Ebenso an die Mihlaer Feuerwehr, die die Wettkampfstellen absicherte.


Rückt immer mehr in das öffentliche Interesse: Dressurreiten.

Zum Programm des Reitfestes mit seinen dreitägigen Wettkämpfen gehört auch der Reiterball, der traditionell im Festzelt stattfand. Ebenso erwähnenswert sind die Angebote für Speisen und Getränke und vor allem der am Nachmittag angebotene „Mihlsche Kuchen“, der immer auf größtes Interesse stößt.

Besonders angenehm wurde die Moderation der Veranstaltung wahrgenommen. Hier gab es viele Hinweise, die gerade für den nicht immer „sattelfesten“ Zuschauer wichtig waren. Die Zuschauer wurden dadurch in alle Entscheidungen direkt einbezogen und immer mit den neuesten Informationen auf dem Laufenden gehalten.

Alles stimmte an diesen drei Tagen und diesmal musste das letzte Springen auch nicht wegen eines Gewitters abgebrochen werden, ein rundum gelungenes Reitfest!

Schauen wir uns noch Fotos von den drei Wettkampftagen an:


Immer wieder im Interesse standen die Springwettkämpfe, hier der Wettkampf um den „Preis der Gemeinde“.


Immer wieder ein Hingucker, die Wettkämpfe der Vierspänner.

– Ortschronist –

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