Ortsrundgänge in Frankenroda und Ebenshausen

In der Stadt Amt Creuzburg hat vor einigen Tagen der Prozess der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) begonnen. Dazu ist eine Arbeitsgruppe unter Anleitung des per Stadtratsbeschluss beauftragten Planungsbüros „Wohnstadt“ Weimar gebildet worden.

Ein ISEK stellt die wesentliche Grundlage für künftige kommunalpolitische Entscheidungen jeglicher Art für die Stadt- und Gemeindeentwicklung dar und ist die Grundlage für die Abstimmung der Planungen untereinander. Damit ist ein ISEK auch unverzichtbar für die zukünfige Beantragung von Fördermitteln.

Die Stadt Creuzburg und die Gemeinde Mihla hatten solche Planungen in den Jahren 2015 und 2026 auf den Weg gebracht. Nun, nach der Bildung der Stadt Amt Creuzburg, steht die Fortschreibung des Konzeptes für die gesamte Stadt an, eines nunmehr einheitlichen Konzeptes für die gesamte Stadt.

Der erste Schritt dabei ist die genaue Erarbeitung des Ist –Zustandes in allen Ortsteilen. Auf dieser Grundlage sollen dann die Planungen und Entwicklungsmöglichkeiten bis zum Jahre 2040 erarbeitet werden. Eine umfangreiche Arbeit für den gebildeten Ausschuss, ehe das Konzept im Verlauf des nächsten Jahres im Stadtrat vorgelegt und am Ende auch beschlossen werden soll.

Während es für die Ortsteile Creuzburg und Mihla bereits eine Menge an Untersuchungsmaterial gibt, sind Ebenshausen und der zukünftige Ortsteil Frankenroda Neuland für die Planer. Deshalb fanden nun recht intensive Ortsrundgänge in beiden Orten gemeinsam mit Vertretern der jeweiligen Gemeinde, Bürgermeister Lämmerhirt und der Bauabteilung der VG statt.

In Frankenroda führte Bürgermeisterin Erika Helbig gemeinsam mit dem Beigeordneten Thomas Andres durch den Ort. Alle aktuellen Gegebenheiten, von den öffentlichen Gebäuden, deren Zustand, über die Feuerwehr, Straßen und Gehwege und den Zustand des Friedhofes, wurden in Frankenroda ebenso unter die Lupe genommen wie in Ebenshausen, wo Ortsteilbürgermeister Jan Werneburg durch den Ort führte.

So ist nun eine intensive Materialsammlung im Entstehen, die vom Büro „Wohnstadt“ ausgewertet wird und die Grundlage für die nächste Ausschusssitzung bilden wird.


Beim Ortsrundgang in Frankenroda mit Bürgermeisterin Erika Helbig, Stellvertreter Thomas Andres (rechts), Tobias Spiegler vom Büro „Wohnstadt“ und Bürgermeister Rainer Lämmerhirt.


Diskussion vor dem Frankenrodaer Feuerwehrhaus.


Ortsrundgang in Ebenshausen. Nun dabei Ortsteilbürgermeister Jan Werneburg und Ulrike Reichardt als Leiterin der Bauabteilung der VG.

-Amt Creuzburg-

 

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