Die langanhaltende Trockenheit hat nun auch die Werra erreicht. Während durch den Rückstau des Mihlaer Werrawehrs im Oberwasser noch durchaus gute Verhältnisse herrschen, sieht es unterhalb des Wehres sehr schlimm aus. Schlauchbootverkehr in Richtung Falken dürfte kaum noch möglich sein während das durch den Rückstau des Wehres bis über Buchenau hinaus noch gut aussieht.
Die Schäden am Flussbett sind sicher eine Folge. Zudem sind in der Werra auch Algen zu sehen, die der hohen Wassertemperatur geschuldet sind.
Das Mihlaer Wasserkraftwerk, an dem seit einiger Zeit umfangreiche Instandhaltungsarbeiten laufen, ist vom Niedrigstand der Werra nicht betroffen. Hier sorgt das Wehr für ausreichenden Druck auf die Turbinen. Zum Tag des offenen Denkmals ist eine Besichtigung der Wasserkraftanlage geplant.

Blick auf das Unterwasser am Mihlaer Wehr. Bootsverkehr ist kaum noch möglich.

Der Blick geht in Richtung Wehr, auch hier ist es nicht besser.

Nur das Oberwasser der Werra am Mihlaer Wehr bietet noch beinahe normale Verhältnisse.
– Ortschronist Mihla –
