Hauptausschuss des Stadtrates beriet

Zur ersten Sitzung des Haupt -und Finanzausschusses des Stadtrates des Amtes Creuzburg konnte Bürgermeister Rainer Lämmerhirt mitteilen, dass der Haushalt der Stadt für das Jahr 2023 genehmigt sei. Damit können die geplanten Investitionen auf den Weg gebracht werden.

Diese standen dann auch im Mittelpunkt der weiteren Diskussion. So wurde ein zur Stadtratssitzung am 26.1. anstehender Beschluss zum Bauantrag für den Umbau der Praetoriusschule zum zukünftigen Verwaltungssitz vorgestellt. Zur Stadtratssitzung werden dann die Fachplaner die Einzelheiten ausführlich erläutern.

Gleichzeitig mit dem Beschluss des Bauantrages setzte der Hauptausschuss die Anträge für Fördermittel im Rahmen der Stadtkernsanierung für das Programmjahr 2023 auf die Tagesordnung.

Für das Sanierungsgebiet Creuzburg werden die inzwischen festgestellten Mehrkosten für den Umbau der Praetoriusschule in Höhe von etwa 1.5 Millionen Euro beantragt. Dazu gab es bereits Vorabstimmungen im Landesverwaltungsamt. Für das Sanierungsgebiet Mihla wurde erneut ein Förderantrag für den grundhaften Ausbau der Eisfeldstraße gestellt, nachdem dieser im Jahresantrag 2022 erneut nicht beschieden wurde. Unabhängig davon sollen die Planungen bereits im Jahr 2022 beginnen.


Planentwurf für den Umbau der Praetoriusschule zum Verwaltungssitz, Parterre.


Planskizze für den Erweiterungsbau der Toilettenanlage der Angerschänke in Ebenshausen.

Der Bürgermeister informierte darüber, dass die Planungsleistungen für den Ausbau der Schornstraße und der Lohfeldstraßen als Gemeinschaftsaufgabe des WAZ Obereichsfeld und der Stadt zurzeit vorbereitet werden und sicher noch im Frühjahr vergeben werden sollen. Baubeginn ist für das Jahr 2024 geplant.

Gearbeitet wird im Ortsteil Creuzburg auch an der Planung für die Sanierung der Mauern im Bereich der Gottesackerkirche. Hier haben statische Untersuchungen ergeben, dass zeitnah gehandelt werden muss. Dazu drängen die festgestellten Verwerfungen und Ausbuchtungen in den Treppenmauern. Daher soll der Stadtrat am 26.1. im Rahmen der Mittel für die Stadtkernsanierung hierfür ebenfalls Fördermittel beantragen.

Mitgeteilt wurde, dass der Abfallwirtschaftszweckverband seine Bemühungen zur Einstellung der Erweiterung der Deponie entlang des Steingrabens inzwischen völlig aufgegeben hat. Im Verband arbeite man an einer neuen Projektskizze, die, einer Empfehlung der Stadt folgend, alternativ die Anlage der neuen Bauschuttdeponie auf der jetzt bestehenden Deponie mit Anlehnung an die nordwestliche Hanglage beinhalte. Verbandsvorsitzender Herr Kachel hatte die dazu bisher getroffenen Überlegungen im Bauausschuss vorgetragen.

Wenn die Planungen abgeschlossen sind beginnt dann das Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Planfeststellung von Neuem. Der Bürgermeister kündigte bereits an, dass es dazu eine öffentliche Stadtratssitzung oder, je nach der zeitlichen Entwicklung, eine Einwohnerversammlung geben werde.

Besprochen wurde im Hauptausschuss auch der Bauantrag für den Ausbau der Toilettenanlagen der Ebenshäuser Angerschänke, der ebenfalls dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt werden soll.

-Amt Creuzburg-

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